Parameter des Lernverfahrens

Lernverfahren: Register Basis

 

Element

Beschreibung

Routenbelastungen

Die Routenbelastung wird nach der Methode der sukzessiven gewogenen Mittelwertbildung berechnet. Hierfür legen Sie den Exponenten fest (Wertebereich 0 – 4).

Hinweise

Wir empfehlen zur Glättung der Routenbelastungen einen Exponenten zwischen 1 und 1.5.

Wenn Sie den Exponenten auf 1 setzen, entspricht die Formel der sukzessiven Mittelwertbildung (Method of Successive Averages). Mit dieser Einstellung erzielen Sie eine sichere, aber langsame Konvergenz. Ein höherer Wert verringert im Allgemeinen die Anzahl der Iterationsschritte, führt aber nicht sicher zur Konvergenz.

Geschätzte Widerstände

Über die Auswahlliste wählen Sie die Methode zur Glättung des geschätzten Widerstands. Je nach Verfahren stehen Ihnen verschiedene Eingabefelder zur Berechnung des Werts Delta zur Verfügung.

Hinweise

Wir empfehlen, die drei Verfahren zur Glättung der Widerstände vor dem eigentlichen Rechenlauf zu testen.

Heuristische Regel

Lotka-Volterra-Regel

Hinweis

Das Lotka-Volterra-Verfahren ist in bestimmten Fällen schneller als das Heuristische Verfahren, die Güte der Berechnungsergebnisse jedoch hängt vom verwendeten Netz ab.

Sukzessive gewogene Mittelwertbildung

Bei dieser Auswahl bestimmen Sie den Exponenten (Wertebereich 0 – 1).

Hinweise

Wir empfehlen für den Exponenten einen Wert um 0.15.

Wenn Sie den Parameter auf 1 setzen, entspricht die Formel der sukzessiven Mittelwertbildung (Method of Successive Averages). Mit dieser Einstellung erzielen Sie eine sichere, aber langsame Konvergenz.

Widerstände nicht glätten

Diese Auswahl dient dazu, eine schnellere Konvergenz zu erzielen, wenn exponentielle Glättungen von Widerstandswerten die Konvergenz des Verfahrens verschlechtern statt verbessern.

Ist dieser Eintrag ausgewählt, ist der aktuell geschätzte Widerstand gleich dem aktuellen Widerstand.

Lernverfahren: Register Konvergenzkriterien

 

Element

Beschreibung

Klassische Konvergenzkriterien verwenden

Ist die Option ausgewählt, werden die unten beschriebenen klassischen Kriterien berücksichtigt.

Erweiterte Konvergenzkriterien verwenden

Ist die Option ausgewählt, können Sie zusätzlich zu den klassischen Konvergenzkriterien weitere Abbruchbedingungen definieren. Diese werden weiter unten in der Tabelle im Bereich Erweitert beschrieben.

Mit den erweiterten Kriterien kann überprüft werden, welche Strecken und Abbieger größere Abweichungen der Belastung und/oder des Widerstands zwischen den Iterationen aufweisen, und ein Mindestanteil konvergierter Strecken und Abbieger kann als zusätzliches Konvergenzkriterium herangezogen werden (Grundlagen: Konvergenzkriterien der Umlegungsqualität).

Hinweis

Die Anteile der Netzobjekte auf Basis der erweiterten Konvergenzkriterien werden immer berechnet, unabhängig von der eingestellten Option, und in der Liste Qualität IV-Umlegung ausgegeben.

Abbruchbedingungen

Maximale Anzahl Iterationen

Angabe der maximalen Anzahl Iterationen, nach denen das Verfahren beendet wird, wenn keine Konvergenz eintritt.

Maximales Gap

Maß für die Abweichung des Belastungszustands vom Gleichgewicht. Das Verfahren bricht ab, wenn der Wert unterschritten wird.

Klassisch

Konvergenzstatistik

Die hier vorgenommenen Einstellungen wirken nur für die Ausgabe der Anteile in der Liste Qualität IV-Umlegung.

Relative Differenz zwischen voriger und jetziger Iteration

Geben Sie hier den gewünschten Wert für die relative Differenz für Streckenbelastung/-widerstand und Abbiegerbelastung/-widerstand ein für den Vergleich von Ergebnissen von aufeinanderfolgenden Iterationen. Für die Ausgabe der Anteile der Anbindungen gelten die Eingabewerte für Strecken.

Ignoriere Strecken und Abbieger mit Belastung <

Netzobjekte, deren Belastung unter dem definierten Schwellwert liegt, werden nicht berücksichtigt.

Erweitert

Relative Differenz zwischen voriger und jetziger Iteration

Für den Vergleich von Ergebnissen von aufeinanderfolgenden Iterationen ist je Konvergenzkriterium ein Wert für die relative Differenz zu definieren. Basis für die Berechnung des Anteils an Objekten sind die im Netz offenen Strecken bzw. Abbieger/Oberabbieger.

Streckenbelastung <=/Streckenwiderstand <=

Geben Sie einen Zahlenwert ein und definieren Sie den Anteil der Strecken, die die jeweilige Bedingung erfüllen in Prozent.

Abbiegerbelastung <=/Abbiegerwiderstand <=

Geben Sie einen Zahlenwert ein und definieren Sie den Anteil der Abbieger, die die jeweilige Bedingung erfüllen in Prozent.

Hinweis

Der Eingabewert für den Anteil gilt für Abbieger und Oberabbieger zusammen.

Ignoriere Strecken und Abbieger mit Belastung <

Netzobjekte, deren Belastung unter dem definierten Schwellwert liegt, werden nicht berücksichtigt.

Nur aktive Strecken und Abbieger berücksichtigen

Ist die Option ausgewählt, erfolgt der Abbruch auf Basis der relativen Differenzen für die aktiven Strecken, Abbieger und Oberabbieger.

Anzahl Iterationen, die für die Konvergenz berücksichtigt werden

Geben Sie die Anzahl Iterationen ein, die berücksichtigt werden soll.

Hinweise

Die Umlegung gilt als konvergiert, wenn die Bedingung für Streckenbelastung oder Streckenwiderstand, die Bedingung für Abbiegerbelastung oder Abbiegerwiderstand und die Bedingung für das Gap erfüllt sind. Zusätzlich müssen diese Kriterien in der festgelegten Anzahl aufeinanderfolgender Iterationen erfüllt sein.

Die Konvergenzattribute der Umlegung werden stets an Strecken, Abbiegern, Oberabbiegern und Anbindungen gespeichert.