LSA-Typ Festzeit verwenden

Mit dem LSA-Typ Festzeit definieren Sie Festzeitsteuerungen. Den Signalplan bearbeiten Sie mit dem grafischen LSA-Editor. Abhängig von der Vissim-Lizenz verfügen Sie mit Vissig im LSA-Editor über Zusatzfunktionen, die von der Standard-Version von Vissim abweichen (LSA-Editor öffnen und verwenden).

Vissig ermittelt bei einer festen Umlaufzeit die aktuelle Umlaufsekunde:

  • In Vissim startet der erste Umlauf um 00:00:00. Bei Simulationsstart wird die Umlaufsekunde davon ausgehend berechnet.
  • Wenn die Startuhrzeit in den Simulationsparametern 00:00:00 ist, beginnen Umlauf und Simulation zum selben Zeitpunkt.
  • Wenn die Startuhrzeit in den Simulationsparametern nicht 00:00:00 ist, kann beim Simulationsstart die aktuelle Umlaufsekunde einen anderen Wert als 0 haben, da der erste Umlauf um 00:00:00 gestartet wurde.

1.  Wählen Sie im Menü LSA-Steuerung > Lichtsignalanlagen.

Die Liste Lichtsignalanlagen öffnet sich.

2.  Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Eintrag.

3.  Wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Bearbeiten.

Das Fenster Lichtsignalanlage öffnet sich.

4.  Wählen Sie im Feld Typ > Festzeit.

Hinweis:  

  • Der Bereich Umlaufzeit ist nicht aktiv, die Basisattribute Umlaufzeit und Versatz der Festzeitsteuerung können Sie nicht im Fenster Lichtsignalanlage ändern. Wenn Sie diese Attribute ändern möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche LSA bearbeiten und wählen Sie im Navigator Signalprogramme. In der Tabelle können Sie Umlaufzeit, Versatz und Umschaltzeitpunkt bearbeiten (LSA-Editor öffnen und verwenden).
  • Die aktuelle Umlaufsekunde (bei fester Umlaufzeit von Vissim ermittelt) wird ausgehend vom Start des ersten Umlaufs um Mitternacht berechnet. Dies macht keinen Unterschied, wenn als Startuhrzeit 00:00:00 eingestellt ist.

5.  Stellen Sie sicher, dass das Register Verfahrenskonfiguration geöffnet ist.

6.  Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor:

Element Beschreibung

VISSIG-Datendatei

Signalsteuerungsdatei *.sig im XML-Format

Hinweise:  

  • Beim Einlesen älterer Vissim-Netzdateien werden die Dateien *.sig automatisch erstellt und in dem Verzeichnis gesichert, in dem die Netzdatei *.inpx gespeichert ist.
  • Wenn Sie eine LSA duplizieren, verwenden die ursprüngliche LSA und das Duplikat dieselbe Signalsteuerungsdatei *.sig. Änderungen an einer der LSA wirken damit auf alle LSA, die dieselbe Signalsteuerungsdatei *.sig verwenden.
Programm Nr.

ProgNr: Das Signalprogramm oder der Signal-Tagesplan, der simuliert werden soll (Signal-Tagespläne definieren und bearbeiten). Eine Programmumschaltung ist möglich, wenn sich der Simulationslauf im Einzelschritt-Modus befindet. Wenn Sie die neue Signalprogrammnummer mit OK bestätigen, wird in der nächsten Simulationssekunde die Umschaltung angestoßen.

Schaltfläche LSA bearbeiten

Der Signalprogramm-Editor öffnet sich (LSA-Editor öffnen und verwenden). Die Signalgruppen müssen im LSA-Editor angelegt oder gelöscht werden. Änderungen der Kanalnummer bestehender Signalgruppen werden in Vissim erkannt und in den zugehörigen Signalgebern entsprechend angepasst.

Hinweis: Die LSA-Schaltfrequenz wird aus den externen Daten der Steuerung geladen.

Intern ist die LSA-Schaltfrequenz das kleinste ganzzahlige Vielfache aller LSA-Schaltfrequenzen. Der Wert darf nicht > 10 sein, da Vissim maximal zehn Simulationsschritte pro Sekunde erlaubt.

Das Steuerungsverfahren verwendet zudem folgende Dateien:

Element Beschreibung
Programmdatei

ProgDatei: Datei mit der Steuerungslogik, standardmäßig VISSIG_controller.dll

Dialog-DLL

GUIDatei: Dateiname der Versorgungsoberfläche, standardmäßig VISSIG_GUI.DLL

Versorgungsdatei 1

VersDat1: Konfigurationsdatei, standardmäßig vissig.config

Hinweis: Wenn die Versorgungsdateien im Verzeichnis Exe Ihrer Vissim-Installation gespeichert sind, werden sie automatisch geladen.

WTT-Dateien

WTTDat: Wert-Typen-Tabellen: Enthalten die Datentypen aus der Steuerungslogik und die Art ihrer Darstellung im LSA-Detektorprotokoll oder im Fenster Signalzeitenplan. Standardmäßig VISSIG.wtt.